Am 10. Juli fand nach fast einem dreiviertel Jahr Pause, wieder ein Treffen in Präsenz statt. Zwar gab es zwischenzeitlich  Onlinetreffen via Zoom, doch ist nach unserer Erfahrung der direkte persönliche Austausch nur bedingt ersetzbar.  

Zugang zu unseren Räumlichkeiten über den Parkplatz. Wir befinden uns im Souterrain. Der Parkplatz darf von Teilnehmern im übringen kostenfrei benutzt werden, und bietet für ca. 15 PKWs Platz.

Jeder Teilnehmer erhält eine Namenstafel, so dass wir uns mit Namen ansprechen können. Die Tafel wird bei uns verwart, fortan gibt es für jeden Teilnehmer einen Platz  in unserer Runde. Bereits um die 50 Betroffene haben unser Angebot wahrgenommen, leide ist dieses bei ca. 10 000 Suizidfällen pro jahr in Deutschland von nöten.

Nervennahrung ist nie verkehrt. In Zeiten von Corona, gibt es aber leider nur einzeln verpackte Stärkungen ...

Die Mitte unseres Stuhlkreises ist dekoriert. Manchmal muss man den Blick einfach an etwas haften lassen und eine geistige Pause einlegen. Der Kreis aus den drei Tüchern, soll einen Trauerprozess symbolisieren mit drei Phasen. Das schwarze Tuch steht für die Zeit der unmittelbaren Betroffenheit, welche, wie das graue Tuch zeigt, sich aufhellen kann. Das dritte Tuch steht, mit seinen bunten Farben, für das Wiederkehren auch von schönen Momenten, wobei die dunkleren Einsprenkelungen sagen wollen, dass eine gewisse Schwere bleibt. 

Immer findet man bei unseren Treffen ein breites Angebot an Informationsmaterialien von AGUS e.V. aber auch von anderen, lokalen Einrichtungen und deren Angebot.

Zwei Mal im Jahr erscheint der AGUS Rundbrief und gibt weitere und tiefere Einblicke in die Arbeit des Bundesverbandes und der örtlichen Gruppen.

Die Rundbriefe stehen ebenfalls zum Herunterladen bereit.

Ebenfalls abgebildet der Flyer zur Online-Vortragsreihe: Ermutigungen in der Trauer nach Suizid

Unsere Bücherkiste mit Büchern zu den Themen Suizid, Trauer, Resilienz, Depression usw.