Am 10. Juli fand nach fast einem dreiviertel Jahr Pause, wieder ein Treffen in Präsenz statt. Zwar gab es zwischenzeitlich Onlinetreffen via Zoom, doch ist nach unserer Erfahrung der direkte persönliche Austausch nur bedingt ersetzbar.
Jeder Teilnehmer erhält eine Namenstafel, so dass wir uns mit Namen ansprechen können. Die Tafel wird bei uns verwart, fortan gibt es für jeden Teilnehmer einen Platz in unserer Runde. Bereits um die 50 Betroffene haben unser Angebot wahrgenommen, leider ist dieses bei ca. 10 000 Suizidfällen pro Jahr in Deutschland von nöten.
Die Mitte unseres Stuhlkreises ist dekoriert. Manchmal muss man den Blick einfach an etwas haften lassen und eine geistige Pause einlegen. Der Kreis aus den drei Tüchern, soll einen Trauerprozess symbolisieren mit drei Phasen. Das schwarze Tuch steht für die Zeit der unmittelbaren Betroffenheit, welche, wie das graue Tuch zeigt, sich aufhellen kann. Das dritte Tuch steht, mit seinen bunten Farben, für das Wiederkehren auch von schönen Momenten, wobei die dunkleren Einsprenkelungen sagen wollen, dass eine gewisse Schwere bleibt.
Die vier neuesten Broschüren der AGUS Schriftreihe: Hilfe in der Trauer nach Suizid, zum Mitnehmen.
Natürlich gibt es alle unsere Broschüren auch in digitaler Form:
Zwischen klagend schrein und getröstet sein
Unterstützungsangebote nach einem Suizid im beruflichen Umfeld
Zwei Mal im Jahr erscheint der AGUS Rundbrief und gibt weitere und tiefere Einblicke in die Arbeit des Bundesverbandes und der örtlichen Gruppen.
Die Rundbriefe stehen ebenfalls zum Herunterladen bereit.
Ebenfalls abgebildet der Flyer zur Online-Vortragsreihe: Ermutigungen in der Trauer nach Suizid